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Geschichte


Jahre 2000 bis heute

2020

Mit rassigen Klängen wird in das Jahr 2020 und somit in das neue Jahrzehnt gestartet. Gedankt wurde an diesem 1. Januar, anlässlich des Neujahrsapéros dem Vizefeuerwehrkommandanten Martin von Arx für sein 10jährige Dienstjubiläum. Verabschiedet wurden Sabine Oschwald und Alice Blum aus der Umweltschutzkommission.

Der Gemeinderat beschliesst der Genossenschaft EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) beizutreten.
Am 10. Februar stimmt der Gemeinderat der überarbeiteten Vereinbarung «Schützengesellschaft Däniken & Einwohnergemeinde Däniken und Feldschützen Walterswil & Einwohnergemeinde Walterswil betreffs Schiesswesen» zu.

Am 12. Februar konnten die Landfrauen ihr 60jähriges Jubiläum in einem stimmigen Rahmen feiern.
Die älteste Walterswilerin, Frau Emilie Schenker, verstarb am 21. Februar im Alter von 101 Jahren.

Die Sitzung vom 16. März steht im Zeichen des Corona-Virus – von diesem Virus sind fast rund um den Globus alle Länder betroffen. Auch auf unserer Gemeinde müssen Massnahmen und Entscheide in Bezug auf Covid-19 getroffen werden. Eine nicht einfache Zeit steht uns allen bevor.

Die neuen Atemschutzgeräte für die Feuerwehr sind da und werden nun auch zum Einsatz kommen.

Der Gemeinderat stimmt dem Kauf einer Geschwindigkeitsanzeige «Speedy» mit digitaler Auswertung/Bedienung zu.

Auf dem höchsten Punkt der stillgelegten Deponie wird eine Sitzbank aufgestellt, dies wird nun durch das unterzeichnen des vorliegenden Gebrauchsleihevertrag zwischen dem Kanton Solothurn und der Einwohnergemeinde Walterswil offiziell. Die Sitzbank wird zeitgleich mit der Bepflanzung der restlichen Deponie, an welcher die gesamte Schule Walterswil mitwirkt, am 20. Oktober gestellt.

2019

Der Start ins Jahr 2019 findet wie immer mit dem Neujahrsapéro am ersten Tag im neuen Jahr statt. Maja Gasser aus Oftringen gab mit Klavier- und Akkordeonklängen dem Anlass den musikalischen Rahmen. An diesem Anlass wurde Vreni Haller für das 20 Jahrjubiläum gratuliert. Ferdinand Mori, der seit 2004 die Bauabnahmen in unserem Dorf gemacht hat, hat sich aus diesem Amt zurückgezogen. Verfrüht musste an diesem Neujahrsapéro Diego Gygax aus dem Gemeinderat verabschiedet werden.

Nach 108 Jahren wird der Solothurner Kantonal-Feuerwehr-Verband mangels nicht wahrgenommen Aufgaben aufgelöst. Mit dem Feuerwehr Kantonalverband Solothurn FKSO wird eine neue Ära in Sachen Feuerwehrverband eingeläutet. Auch die Feuerwehr Walterswil tritt am 9. März 2019 dem neuen Verband bei.

An der Rechnungsgemeindeversammlung vom 6. Juni 2019 wurde dem räumlichen Leitbild (Ortsplanungsrevision) grossmehrheitlich zugestimmt.

Am 12. August, erster Schultag im neuen Schuljahr, fand ein kleines Jubiläum zum 20jährigen Bestehen des Oberstufenschulhauses statt. Zudem konnte das neue Logo der Kreisschule Safenwil – Walterswil präsentiert werden.

Seit Oktober können sich die Neuzuzüger auch elektronisch anmelden – die Gemeindeverwaltung bietet ab diesem Zeitpunkt den eUmzug an.

Der Gemeinderat spricht sich für einen jährlichen Beitrag von CHF 800.00 an die Bürgergemeinde aus. Dieser Betrag soll zweckgebunden für die Prämienkosten der Versicherung für das Waldsofa und für den Rastplatz «Häbetchutz» eingesetzt werden.

Das Materialhäuschen an der Hausackerstrasse 1 (GB Walterswil Nr. 638) wird von der Einwohnergemeinde für CHF 7’5000.00 an Marcel Fischer und Eve von Siebenthal verkauft.

Am 28. Oktober 2019 stimmt der Gemeinderat grossmehrheitlich einer Verlängerung der Planungszone über die Grundstücke GB Walterswil Nr. 873,874,367 und 632 um zwei Jahre zu.

Der Gemeinderat wählt am 28. Oktober mit der Firma ST Schürmann AG aus Egerkingen eine neue Revisionsstelle.

Die Deponie Rothacker wurde am 30. Oktober 2019 offiziell dem Kanton Solothurn übergeben. Anlässlich dieses feierlichen Aktes auf dem höchsten Punkt der Deponie nahm Regierungsrat Roland Fürst aus den Händen von Peter Hangartner die Verantwortung für die Deponie Rothacker. Es waren Vertreter aus der Gemeinde sowie der zuständigen Ämter anwesend.

2018

200 Jahre Fusion Walterswil und Rothacker – dies ein Thema am Neujahrsapéro.

Ebenfalls konnte der Finanzverwalter Bernhard Hänni am Neujahrsapéro die neue Homepage präsentieren. Geehrt wurden an diesem ersten Tag im neuen Jahr Martin Schürch, Feuerwehrkommandant und Sharon Müller, Kreisschulpflegepräsidentin. Verabschiedet wurden, Astrid Egli, Gemeinderätin, Dino Carpanetti, Gemeinderat, Erika Greiner, UWK, Stephan Wicki, BWK, Rolf Gerber, BWK, Markus Müller, Steuergruppe offene Jugendarbeit. Während Jahren hat das Saxophon Duo Ursula und Daniel Kiefer den Neujahrsapéro musikalisch umrahmt. Nun haben sie sich dazu entschlossen, dass sie 2018 das letzte Mal spielen werden.

Die Gemeindeschreiberin, Angelika Schärer, kündigt ihr Arbeitsverhältnis auf den 31. März 2018.

Am 2. März 2018 findet der erste ökumenische Weltgebetstag, von der Frauengruppe organisiert, in Walterswil statt.

Am 5. März 2018 tritt die neue Gemeindeschreiberin, Claudia Schilliger aus Niedergösgen, ihre Stelle an.

Die Delegiertenversammlung des Solothurner Landfrauen- und Bäuerinnenverbandes findet am 8. März in der Mehrzweckhalle statt.

Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 19. März 2018 bekommt die Firma Planteam S den Zuschlag für die Ortsplanungsrevision.

Das Adonia Konzert Esther wird am 30. März in der Mehrzweckhalle aufgeführt. Die reformierte Vereinigung und die katholische Kirchgemeinde teilen sich die Kosten.

Im Steinacherwald der Bürgergemeinde, nicht weit von der Mehrzweckhalle entfernt, wurde durch die Schule Walterswil und durch die tatkräftige Mithilfe der Eltern und weiteren Personen ein wunderschönes und grosszügiges Waldsofa erstellt.

Am 12. Juni fährt die Radsportveranstaltung Tour de Suisse durch Walterswil.

Die Wegmacher des gesamten Niederamtes treffen sich am 23. August in der Mehrzweckhalle in Walterswil bei einem feinen Nachtessen zu einem Austausch und einem gemütlichen Beisammensein. Am 27. Juli 2018 feiert die älteste Walterswilerin ihren 100. Geburtstag. Frau Emilie Schenker kann diesen Ehrentag bei guter Gesundheit begehen. Da Frau Emilie Schenker seit einem Sturz im Frühling 2018 im Alterszentrum Rondo lebt, werden die Geburtstagsfeierlichkeiten dort abgehalten. Glückwünsche überbringen unter anderem Regierungsratspräsident Roland Heim mit Weibel, sowie Gemeindepräsidentin Marie-Louise Wilhelm und Gemeindevizepräsidentin Carmela Bühler.

Die 1. Augustfeier konnte bei schönstem Wetter und mit vielen gutgelaunten Gästen in der Turngrube abgehalten werden. Festrednerin war Frau Regierungsrätin Susanne Schaffner.

An der Sitzung vom 20. August konnte die Gemeindepräsidentin Marie-Louise Wilhelm für den vorzeitig zurückgetretenen Gemeinderat Diego Gygax (FDP) die nachrückende Verena Gertsch (FDP) als neues Gemeinderatsmitglied begrüssen. Verena Gertsch wird für den Rest der Amtsperiode das Ressort 5 (Schule/Jugend) übernehmen.

Die Feuerwehr Walterswil kann erstmals einen jungen Knaben in die Jugendfeuerwehr Schönenwerd anmelden.

Am 23. August konnte das «Aufrichtefest» im Altersheim Rondo gefeiert werden.

Die Liegenschaft «Restaurant Sonne» wurde nach ereignisreichen Monaten an neue Besitzer verkauft.

Anlässlich der Budgetgemeindeversammlung am 29. November stimmte der Souverän einstimmig der Beschaffung einer neuen Motorspritze mit Anhänger zu.

Ebenfalls stimmten die Anwesenden der Reduktion der Sammelstellenangebote auf das schweizweite Pflichtangebot, nach einer längeren Diskussion, zu.

2017

Einmal mehr konnten am Neujahrsapéro folgende Personen geehrt werden: Urs Hagmann - Umweltschutzkommission, René Mäder – Schulkommission/Kreisschulpflege, Siegfried Bolliger – Präsident Wahlbüro, Heidi Frey – Wahlbüro, Marie-Louise Wilhelm – RPK, Umweltschutzkommission, Gemeinderat. Alle erwähnten Personen arbeiten bereits seit 20 Jahren in ihren Funktionen für die Einwohngemeinde Walterswil. Verabschiedet wurden Franziska Wilhelm – Administrator Feuerwehr und Bernhard von Arx - Friedhofsbetreuer.
Die Poststelle in Safenwil soll geschlossen werden, der Gemeinderat Safenwil wehrt sich gegen diese Schliessung. Auch der Gemeinderat Walterswil schliesst sich in einem Schreiben der Haltung des Gemeinderates Safenwil an.

Am 27. Januar 2017 wurde die Randstundenbetreuung der Schulkinder von Walterswil im kleinen Sitzungszimmer aufgenommen.

Für das ehemalige Restaurant Sonne liegt ein Umnutzungsgesuch für Zimmervermietung, Bar mit Dienstleistungsbetrieb im Erotikbereich vor. Der Gemeinderat hat seitens der Einwohnergemeinde Interesse an der Liegenschaft bekundet.

Das Baugesuch der Firma Qualinox AG aus Vordemwald wurde im Januar ausgeschrieben. Die Firma Qualinox AG ist spezialisiert im Bereich verfahrenstechnischer Anlagenbau mit Schwerpunkt Rohrleitungsbau – vorzugsweise für die Chemie- sowie Pharma- und Lebensmittelindustrie –, Apparatebau, Metallbau sowie den Montagebau.

Am Samstag, 11. Februar 2017 wurde ein Einbruch an der Rothackerstrasse 54 vereitelt, dies dank einer aufmerksamen Nachbarin. Die Polizei konnte den Täter auf frischer Tat ertappen.

Eine Unterschriftensammlung gegen das Projekt in der Liegenschaft Sonne, welche drei initiative Walterswiler Frauen lanciert haben, wurden am 17. Februar der Gemeindepräsidentin übergeben. Es haben 250 Einwohnerinnen und Einwohner von Walterswil unterschrieben.

Der Gemeinderat beschliesst mehrheitlich das errichten einer Planungszone über die Parzellen GB Walterswil Nr. 873, 874, 367 und 632 im Sinne von Art. 27 RPG und §23 PBG verfügt für die Dauer von drei Jahren. Die Einrichtung einer Planungszone im Bereich der Dorfkernzone wurde aus folgenden Gründen erwogen (original Text aus dem Protokoll):
Die Einrichtung einer Planungszone im Dorfkern ist im Lichte der Planbeständigkeit (15-jährige Ortsplanung) verhältnismässig. Zudem werden im Dorf und in den Behörden konkrete Ideen für Nutzungen des Dorfkerns (heutige Dorfkernzone) thematisiert, welche mit der heutigen Ortsplanung nicht oder nur schwer vereinbar sind; namentlich betrifft dies eine Nutzung des in der Mitte des Dorfes und der öffentlichen Anlagen gelegenen ehemaligen Restaurant Sonne für öffentliche Zwecke. Aus diesen Gründen wird die Errichtung einer Planungszone im Bereich der Dorfkernzone erwogen.

Die „Maibuben“ verkaufen in diesem Jahr Kleber für Fr. 5.00 welche in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai an die Briefkästen geklebt werden können. Sie verzichten auf diese Weise auf die Bereitstellung von Getränken.

In Samuel Lehmann konnte ein neuer Betreuer für den Friedhof gefunden werden.

Die Poststelle in Safenwil wird nun doch aufgehoben. Mit allen Beteiligten konnte eine annehmbare Lösung gefunden werden. Die Poststelle Safenwil wird in einen Migros VOI umgebaut. Im Migros VOI wird eine bediente Poststelle eingebaut.

Anlässlich den Erneuerungswahlen für den Gemeinderat wurden am 21. Mai 2019 folgende Personen gewählt: Carmela Bühler (IGW), Diego Gygax (FDP), Marcel Fischer (IGW), Thomas Schenker (CVP) und Marie-Louise Wilhelm (FDP).

Da der Gemeinderat Safenwil an seiner Sitzung vom 15. Mai 2017 beschlossen hat auf die Weiterführung der offenen Jugendarbeit Muhen, Safenwil, Walterswil zu verzichten. Sieht auch der Gemeinderat Walterswil von einer Weiterführung ab.

Das Jugendfest der Kreisschule Safenwil – Walterswil steht 2017 unter dem Motto: Let the music play!

29. September 2017 Spatenstich zum Erweiterungsbau des Alters- und Pflegezentrums Rondo in Safenwil.

Am Sonntag, 5. November 2017 wurde der neue Guldentaler Jahreskalender im Museum HAARUNDKAMM präsentiert. Der Kalender 2018 ist dem Holzbildhauer Gustav Grolimund, welcher in Walterswil wohnt, gewidmet. Im Kalender sind verschiedene Werke des Künstlers abgebildet und sein Werdegang wird erzählt.

Die Jugendkommission Safenwil – Walterswil hielt am 7. Dezember ihre erste Sitzung ab.

2016

Am Neujahrsapéro 2016 konnten folgende Personen geehrt werden: Ein grosses und herzliches Dankeschön konnte Rolf Gerber für seine 30jährige Milizarbeit für die Einwohnergemeinde Walterswil entgegennehmen. Rolf Gerber war unter anderem in der Rechnungsprüfungskommission tätig, er lenkte von 1991 bis 1994 die Geschicke der Gemeinde als Gemeindepräsident. Aktuell ist Rolf Gerber in der Bau- und Werkkommission tägig. Ebenfalls konnte Hans Uehlinger ein Dankeschön für seine jahrelangen Dienste als Sirenenwart entgegennehmen. Franziska Wilhelm erhielt für 10 Jahre Arbeit als Feuerwehradministratorin ein blumiges Geschenk. Es mussten Roger Wilhelm, Feuerwehrkommandant und Willi Plüss, Mitglied Bau- und Werkkommission, verabschiedet werden. Martin Schürch durfte das Willkommen als neuer Feuerwehrkommandant entgegennehmen.

Das neue Musikstudio in der Zivilschutzanlage kann am 9. April 2016 eröffnet werden.

Am 2. April wurde der erste «Bring- und Holtag» durchgeführt. Leider fand dieser Anlass keinen Anklang innerhalb der Bevölkerung.

Im Vorfeld des Solothurner Kantonalschwingfestes fand die traditionelle Muni-, Rind- und Fohlentaufe am Samstag, 2. April 2016 auf dem Sportplatz der Mehrzweckhalle statt.

Am 29. Mai 2016 hat in Walterswil das kantonale Schwingfest stattgefunden. Obwohl das Wetter nicht mitgespielt hat, war es ein gelungener und gutbesuchter Anlass.

An der Bundesfeier in Walterswil hat Buchautorin Blanka Imboden («Wandern ist doof») die Festrede gehalten. Bei schönem Wetter konnten einmal mehr die Einwohnerinnen und Einwohner von Walterswil und Safenwil in der Turngrube begrüsst werden.

Das Gemeindehaus wurde innen wie aussen einer sanften aber wirksamen Renovation unterzogen.

Die Sanierung der Wasserleitung Rothackerstrasse Teil II konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Zudem wurde vom Kanton auf diesem Abschnitt der Strassenbelag erneuert.

Ab Dezember 2016 werden die Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Milchexpress vom Rintelhof Trimbach (Dominik Hess) mit Lebensmitteln bedient.

Mit einem wunderschönen Weihnachtsbaum gegenüber der katholischen Kirche, startet die Chlausengruppe Walterswil in ihr 25-jähriges Jubiläum.

Am 24. Dezember fand um 17.00 Uhr der erste ökumenische Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel statt.

2015

Neujahrsapéro 2015 – es können folgende Personen geehrt werden:

Sharon Müller, 10 Jahre Kreisschulpflege, Stefan Wicki, 10 Jahre Baukommission, Joseph von Arx, 10 Jahre Wahlbüro, Marcel Fischer, 10 Jahre Gemeinderat. Offiziell wird auch die langjährige Verwaltungsangestellte, Sabine Oschwald, verabschiedet.

Per 1. Januar 2015 wurden die beiden Bevölkerungsschutzkreise Mittelgösgen und Schönenwerd zum neuen Bevölkerungsschutzkreis Niederamt zusammengeschlossen.

Am 12. Januar wird das Material-Holzhäuschen in der Turngrube abgerissen. An gleicher Stelle wird ein Fundament für den Occasionscontainer erstellt.

Am 20. Februar fand die Delegiertenversammlung des Bezirksfeuerwehrverbandes Olten-Gösgen im Restaurant Sankt Urs und Viktor statt.

Am 3. März wird der neue Finanzverwalter, Bernhard Hänni aus Obergösgen, seine Arbeit auf der Gemeinde aufnehmen.

Das Wegkreuz in der Gulache wurde am 11. März, neu renoviert, wieder an seinen alten Standort gestellt. Die Renovation wurde von Barbara und Kurt Leuenberger in die Wege geleitet, auch die Kosten haben sie übernommen.

Die Kirchenglocken kehren frisch renoviert und instand gestellt am 18. März 2015 wieder zurück in den Glockenturm.

Am 7. Mai 2015 fand das Niederämter Gemeindeschreibertreffen in Walterswil statt.

Die neue Polyalert Sirene, mit neuem Standort in der Mehrzweckhalle, konnte am 16. Mai in Betrieb genommen werden. Die alte Sirene, welche auf dem Dach des ehemaligen Volg Ladens montiert ist, wird nun entfernt.

Der Volg Laden in Walterswil öffnet am 23. Mai 2015 das letzte Mal seine Tore. Somit gibt es in Walterswil, für den Moment, keine Einkaufsmöglichkeit mehr.

Die Rothackerstrasse wird in zwei Etappen saniert (erste Etappe 2015/zweite Etappe 2016). Die erste Etappe der Sanierung konnte bis August abgeschlossen werden.

Der Startschuss für die offene Jugendarbeit Muhen – Safenwil – Walterswil (MuSaWa) fällt am 27. Juni.

Die Einwohnergemeinde Däniken überprüft den Wasserabgabepreis an Walterswil für die nächsten drei Jahre. Der Wasserabgabepreis von Fr. 0.32 pro Kubikmeter für die Bezüge der Wasserversorgung Däniken kann weiterhin so belassen werden.

Im Oktober kann das neue Kaba-STAR Schliesssystem an allen Gebäulichkeiten der Einwohnergemeinde in Betrieb genommen werden.

Am 12. Dezember hält der Solothurner Kantonal Schwingverband seine 120. Delegiertenversammlung in der Mehrzweckhalle in Walterswil ab.

Nach zahlreichen Bauarbeiten konnte die SBB die Nationalbahnstrecke zwischen Lenzburg und Zofingen einweihen. Neu verkehren die Züge im Halbstundentakt.

2014

Anlässlich des Neujahrspéros werden folgende Personen verabschiedet:

Yvonne von Arx (Gemeindepräsidentin von 1998-2013, Vizegemeindepräsidentin und ad intermin Gemeindepräsidentin 1997, Schulkommission 1993-1997), Ursula Cocquio (Gemeinderätin von 2005-2013), Heidi Brändli (Gemeinderätin von 2008-2013), Franz Wilhelm (Gemeinderat von 2004-2013), Urs Rechsteiner (Kreisschulrat von 2006-2013). Seit 10 Jahren nimmt Ferdinand Mori Bauten ab, zu diesem Jubiläum wird ihm herzlich gratuliert.

Am 29. März wird die Weco Suisse AG feierlich eröffnet.

Beatrice von Arx, die langjährige und beliebte Seelsorgerin der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde, wird am 22. Juni mit einem Festtagsgottesdienst und einem Apéro verabschiedet.

31. März: einmal mehr wird das Mattenthal von «Dieben» heimgesucht, sie sind mit Schaufeln bewaffnet und stechen so die Märzenbecher aus. Die Hinweistafel «Naturschutzgebiet» steht leider nicht sehr günstig. Dem Amt für Landwirtschaft wird das Anliegen der Gemeinde in Bezug einer besseren Beschilderung vorgetragen. Das Mattenthal wird in das ÖQV – Vernetzungsprojekt «Gösgen Süd», welches 2014 gestartet wurde, einbezogen.

Am Dienstag, 22. April konnten der Gemeinderat, die BWK und die Verwaltungsangestellten die Weco Suisse AG besichtigen. Anschliessend fand eine hochinteressante Feuerwehrübung mit den Feuerwehren Walterswil und der Stützpunkt Feuerwehr Schönenwerd statt.

Nach vierzehn Jahren Planungs- und Bauzeit konnte das neue Wasserreservoir in Betrieb genommen werden. Seit Februar bezieht die Gemeinde Walterswil, das Gebiet Grod in Gretzenbach sowie das Chrisental in Däniken das Wasser ab dem neuen Reservoir. Der Betrieb läuft einwandfrei. Die Einweihung des Reservoirs fand am 17. Mai statt, dafür hat Hanspeter Haas ein eigenes Logo kreiert. Die Einweihungsfeier wurde in der Mehrzweckhalle in einem feierlichen und würdigen Rahmen gestaltet. Anwesend waren Gäste aus den angeschlossenen Gemeinden wie auch die Bau- und Fachleute, welche dazu beigetragen haben, dass das Reservoir realisiert werden konnte. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner nahmen ebenfalls an dieser eindrücklichen Feier teil. Ein besonderer Dank galt der BWK und vor allem Rolf Gerber, «Mister Reservoir», für ihn wurde eine gusseiserne Tafel am Reservoir angebracht.

1. Augustfeier in Walterswil – bei schönem Wetter konnte die Feier in der «Turngrube» abgehalten werden. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner aus Walterswil und Safenwil nahmen an der gelungenen Feier zum Nationalfeiertag teil. Zur sehr guten Stimmung trug auch der Festredner, Franklin Herz, CEO der Weco Suisse AG, mit seiner informativen und stimmigen Rede bei. Jede Besucherin und jeder Besucher erhielt von der Weco Suisse AG einen speziell designten Vulkan, welcher mit den beiden Gemeindewappen versehen war.

Am Chilbi Sonntag fand der offizielle Empfang des Jodlerclubs Safenwil Walterswil vom Eidgenössischen Jolderfest, welches in Davos ausgetragen wurde, statt.

Am 13. September wurde die erste «Dorfputzete» (Clean up Day) durchgeführt. Es haben rund 39 Personen, darunter viele Kinder, daran teilgenommen. Die UWK wird diesen Anlass in ihr Jahresprogramm aufnehmen.

150 Jahre Feldschützen Walterswil konnten über das Wochenende vom 27./28. September gefeiert werden. Die Festrede hielt Frau Regierungsrätin Esther Gassler.

Am 8. Dezember nimmt die neue Verwaltungsangestellte, Regula Bauer, ihre Arbeit auf der Gemeindeverwaltung auf. Nach rund 15 Jahren verlässt Sabine Oschwald die Gemeindeverwaltung.

Die Römisch-katholische Kirchgemeinde hat auf dem Friedhof eine WC-Anlage erstellt. Die Einwohnergemeinde hat einen Beitrag von Fr. 10’000.00 geleistet.

2013

Die Industriestrasse, welche von Safenwil AG nach Walterswil SO führt, wird anlässlich des Firmenjubiläums der Emil Frey AG auf der Aargauer Seite in Emil-Frey-Strasse unbenannt. Da der Gemeinderat Walterswil von seinen Amtskollegen aus Safenwil nicht informiert wurde, konnte das Projekt nicht gemeinsam lanciert werden. 2013 entscheidet sich der Gemeinderat Walterswil die Industriestrasse auf Solothurner Seite ebenfalls in Emil-Frey-Strasse umzubenennen.

Die Mehrzweckhalle erhält einen Notausgang.

Das Alemannenhaus wechselt seine Besitzer (von Familie Schuhmacher zu A. Vionnet und J. Minder).

Das Kinderfest der Kreisschule Safenwil-Walterswil steht unter dem Motto; «Zwei Gemeinden, viele Nationalitäten, eine Schule».

Der Kanton Solothurn ist Gastkanton an der Olma – alle 118 Solothurner Gemeinden, sowie die zehn Bezirke nehmen mit ihren Fahnen am Umzug teil. Für die Gemeindepräsidentin Yvonne von Arx ist diese Teilnahme die letzte offizielle Amtshandlung als Gemeindepräsidentin von Walterswil.

Am 07. Oktober 2013 leitet Yvonne von Arx ihre letzte Gemeinderatssitzung. Von 1997 – 2013 hatte sie Einsitz im Gemeinderat Walterswil, davor war sie vier Jahre in der Schulkommission tätig.

2012

Am 10. Januar unterzeichnen die Vertreter der Einwohnergemeinden Däniken, Safenwil und Walterswil den Vertrag über die gemeinsame Nutzung von Anlagen der Wasserversorgung Walterswil für die Trink-, Lösch- und Notwasserversorgung.

Überfall mit Faustfeuerwaffe auf die Mini-Volg-Filiale an der Rothackerstrasse am Abend vom 7. Februar.

Letze Runde im Gasthof Engel, am 14. März verabschiedet sich das Wirtepaar Doris und Urs Kunz nach 29 Jahren von seinen Gästen.

Am 17. März feiert die röm.-kath. Kirchgemeinde ihr Patroziniumsfest (St. Josef) mit anschliessendem Pfarreiabend mit dem Thema „Weisch no?“.

Per 1. April ziehen zwei buddhistische Mönche an der Kirchgasse ein. Der ehemalige Gasthof Engel wird zum Khmer Kulturzentrum Schweiz und ist das spirituelle und kulturelle Zentrum für viele Tausende Buddhisten und Kambodschaner in der Schweiz und den umliegenden Ländern.

Ebenfalls im April feiert die Männerriege im Gasthof St. Urs & Viktor das 50jährige Vereinsjubiläum und schaut auf erfolgreiche Zeiten zurück.

Bundesfeier mit Slampoet Simon Chen als Festredner und Gulasch mit Spätzli zum Mittagessen.

Am 25. November enthüllt und weiht die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde die neue Stele (Beschriftung) vor dem Kirchgemeindehaus ein.

Nach zwölfjähriger Tätigkeit sucht Cornelia Hunziker eine neue Herausforderung und kündigt ihr Arbeitsverhältnis auf Ende Jahr als Gemeindeschreiberin.

2011

Am 17. März verstirbt Friedensrichter Dieter Horisberger, im Alter von nur 51 Jahren, beim Skifahren an Herzversagen.

Der Brunnenmeister von Safenwil amtet ab Ende März als Stellvertreter in Walterswil.
In der Nacht auf den 3. Juli befinden sich auf der Rothackerstrasse Kühe. Dabei kommt es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Kuh. Der Fahrzeuglenker beginnt Fahrerflucht.

Während den Sommerferien wird nach 24 Jahren erstmals die Westfassade des Schulhauses renoviert.

Am Anfang des neuen Schuljahres wird an der Kreisschule Safenwil-Walterswil die Schulsozialarbeit eingeführt.

Gemeinden schneller als Bistum: Die römisch-katholische Kirchgemeinde Walterswil gründet mit den Kirchgemeinden Gretzenbach-Däniken und Schönenwerd den ersten Seelsorge-Zweckverband im Kanton.

Nach 22 Jahren übergibt Brigitte Uehlinger am 31. August die Leitung des Walterswiler Dorfladens (Volg) an ihre Nachfolgerin.

Am 3. September weiht die Feuerwehr ihr erstes eigenes Tanklöschfahrzeug ein und lässt dieses auf den Namen „Fuchur“ taufen. Wenig später kann der Haus- und Werkmeister einen Mazda BT-50 als erstes Gemeindefahrzeug in Empfang nehmen.

Mit dem „Chlausaussenden“ und dem anschliessenden Umzug durch die Lischmatt feierte die Chlausengruppe am 5. Dezember ihr 20-jähriges Bestehen.

In Walterswil gab es laufs 2011 elf Geburten, darunter 2 x Zwillinge.

2010

Am Dreikönigstag findet die Dernière vom Adventsschloss statt. Der König (Hans Uehlinger) und sein Gefolge nimmt nach zehn Jahren mit Grillwurst, Getränken und Dreikönigskuchen Abschied vom Auf- und Abbau des Schlosses.

Die Musikgesellschaft Safenwil-Walterswil erlebt mit Nick Hartmann und der Serie „SF1 bi de Lüt“ ihr Highlight. Dabei wird ein neuer Dirigent für den Verein gesucht und auch gefunden.

Laufs Jahr feiern gleich zwei Vereine Jubiläum: Die Theater-Fans Walterswil und Umgebung im März 20 Jahre mit dem Theaterstück „De Raphael muess in Züügestand“ und die Landfrauen im August 50 Jahre mit der Jubiläumsreise ins Tessin.

Die Baumpflanzaktion der Bürgergemeinde vom 17. April weiss Gross und Klein zu begeistern. Rund 50 Personen nehmen am Anlass teil.

Schwingerkönig Max Widmer ist im Alter von 76 Jahren am 17. Juni verstorben Max Widmer war auch Friedensrichter und Gemeindepräsident in Walterswil.

Verena Bossard wird am letzten Schultag vor den Sommerferien nach 20 Jahren Kindergarten verabschiedet.

Die Feuerwehr rettet am 30. Juli ein Pferd aus einer Jauchegrube in Walterswil. Das Pferd ist danach wohlauf.

Am 6. September feiert auch das Alters- und Pflegezentrum Rondo 20 Jahre und stellt sich mit dem 15 Millionen Bauprojekt „Rondo plus“ seiner Zukunft.

An der Gemeindeversammlung wird der Antrag des Gemeinderates um Reduktion des Steuerfusses für natürliche Personen klar abgelehnt.

2009

Es werden für die Gemeinde Walterswil zwei SBB-Gemeindetageskarten für die zum Abgabepreis von 35 Franken angeschafft.

Am 13. März findet die Bauabnahme der neuen SBB Haltestelle Walterswil- Striegel statt.

Ende Juni findet in Safenwil das Jugend- und Dorffest unter dem Motto „s`Dorf bewägt sich“ statt. Neben den Walterswiler Vereinen fährt auch der Gemeinderat inkl. Gemeindeschreiberin auf Funbikes im Umzug mit.

Da sich im Wahljahr nicht mehr als fünf Personen für die Gemeinderatswahlen zur Verfügung gestellt haben, gelten die bisherigen Gemeinderäte gemäss Gemeindeordnung als in stiller Wahl gewählt.

Am 4. September feiert die Männerriege bei sonnigem Wetter die Einweihung der neuen Platzgeranlage bei der Mehrzweckhalle.

Das Amt für Umwelt des Kantons Solothurns orientierte am 25. November über die historische Untersuchung der Deponie Rothacker. Danach sistiert der Gemeinderat Däniken die Fusionsabsichten mit Walterswil.

Die Gemeindeversammlung genehmigt 12’000 Franken für den Volg in Walterswil. Somit erhält jeder Walterswiler Einwohner für jedes, volle, abgegebene Volg-Markenheft zusätzlich 15 Franken von der Gemeinde.

2008

In den Frühlingsferien wird im Schulhaus Walterswil das Internet installiert und die Schulzimmer werden mit neuen Schülertischen und -stühlen ausgestattet. Die alten Tische und Stühle gehen als Spende nach Rumänien. An der Gemeindeversammlung vom 6. Juni wird Walter Lässer nach 25 Jahren mit einem Kartoffelbäumchen und einem Holzpilz als Pilzkontrolleur verabschiedet.

Am 3. Juli findet in Schönenwerd die Gründungsversammlung der Sozialregion Unteres Niederamt (SRUN) statt. In sozialen Belangen ist für die Gemeinden Walterswil, Däniken, Eppenberg-Wöschnau, Erlinsbach SO, Gretzenbach, Kienberg, Niedergösgen, Rohr SO und Schönenwerd neu die SRUN zuständig.

Anfangs Schuljahr werden an der Kreisschule Safenwil-Walterswil die Blockzeiten eingeführt. Es wird eine Tagesbetreuung und der Mittagstisch angeboten.

50 Jahre Schwingerkönig, mit einem grossen Fest in der Mehrzweckhalle Walterswil feiert Max Widmer am 17. August zum 50. Mal seinen Titel.

Nach der Demission der Bau- und Werkkommission Aktuarin, wird erstmals eine Bausekretärin mit einem Teilpensum eingesetzt.

Die Vormundschaft und Sozialhilfe Kommission wird von der Gemeindeversammlung per Ende Jahr aufgelöst. Gemeindepräsidentin Yvonne von Arx wird vom Vizepräsidenten mit einer „Vitamin-Spritze“ für Ihren 10jährigen Einsatz gewürdigt.

2007

Neu wird die Kirchensteuer der reformierten Kirche durch die Finanzverwaltung der Einwohnergemeinde eingezogen.

Am 15. Januar wird die Ehrenbürgerin Cäzilia Grossenbacher-Gschwind von Walterswil in Basel 100 Jahre alt.

Die Chilbi-Komission kann neu besetzt werden. Die Chilbi auf dem Rothacker ist somit vorerst gerettet.

Am 14. Juni findet die Einweihung des Waldsofas durch die Schule Walterswil statt. Das Waldsofa ist ein zusätzliches Klassenzimmer draussen und wurde tatkräftig als Gemeinschaftswerk von Lehrern, Schülern und Eltern des Kindergartens sowie der 1. und 2. Klasse erstellt.

Ein tragischer Tag ist der 5. September, das Wohnhaus der jungen Familie Schwander (Gasthof St. Urs u. Victor) brennt. Weil viele Personen zwar beim Löschen helfen, aber niemand die Feuerwehr Tel. 118 alarmiert werden Dach und das OG vom Feuer fast gänzlich zerstört.

Walter Marti hinterlässt der Einwohnergemeinde 16’005 Franken.

2006

Der Neujahrsapèro findet im neu renovierten Alemannenhaus der Familie Schumacher statt. Im März sorgt Gery Meier, Gemeindepräsident von Däniken, mit seinem Artikel „Könnten die Gemeinden Däniken und Walterswil fusionieren?“ für einigen Wirbel. Am 19. April übergeben CVP und FDP das parteienübergreifende Postulat „Pro Däniken“ mit 163 Unterschriften auf der Gemeindeverwaltung und am 15. Mai findet das erste Fusionsgespräch zwischen Walterswil und Däniken statt.

Zur gleichen Zeit erfolgt auch das erste Gespräch für den Bau eines neuen Wasserreservoirs für Walterswil auf Däniker Boden.

Im Mai wird der Volg eine Woche lang umgebaut und danach wieder eröffnet.

Die Sanierungsarbeiten am Bahnübergang Walterswil werden abgeschlossen. Am 28. Juli löst der Gong das Pfeifen ab und die Barriere der SBB-Haltestelle wird auf Normalbetrieb geschaltet.

Renzo Blumenthal, Mister Schweiz 2005 und erfolgreicher Landwirt hält am Nationalfeiertag die Festansprache in der Mehrzweckhalle und zieht viele Besucher aus der ganzen Region an.

Am 8.September findet im „Chicken Hill“ bei Werner und Silvia Fischer die 20. und letzte Country Night statt und ist ein voller Erfolg.

Ein trauriger Tag ist der 26. Oktober, Kurt Guggisberg verunglückte im Alter von 36 Jahren tödlich im Gülleloch.

2005

Der Verein Haushalthilfe Walterswil wird aufgelöst und in die neue Spitex Däniken-Gretzenbach-Walterswil integriert. Das Vermögen von 19’000 Franken fliesst in den neuen Verein ein.

Im Juni findet das erste Jugendfest der Kreisschule Safenwil-Walterswil statt.

Das Wahljahr zeigt, dass es immer schwieriger wird, Einwohner und Einwohner von Walterswil für politische Ämter zu gewinnen. Der Gemeinderat wird von sechs auf fünf Mitglieder verkleinert und kann nachdem sich bis Anmeldeschluss nur zwei Personen zur Wahl zur Verfügung gestellt haben doch noch komplett in Stiller Wahl bestätigt werden.

Im September feiert das Alters- und Pflegezentrum Rondo bereits sein 15jähriges Jubiläum.

2004

Vorstellung der neuen Gemeindehomepage anlässlich des Neujahrsapèros. Für die Feuerwehr Walterswil beginnt die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Däniken.

Am 30. Juni werden zum letzten Mal Briefe und Pakete mit dem Walterswiler Poststempel versehen und abgestempelt. Am nächsten Tag wird die Post an der Postgasse geschlossen und der „Haus Service Post“ eingeführt. Der Vorplatz wird zur Schulbushaltestelle umfunktioniert.

Am 4. August wird der Zebrastreifen beim Volg in einer Nacht- und Nebelaktion durch eine Arbeitsequipe des Kreisbauamtes entfernt. Nach Gegenwehr durch die Gemeindevertreter wird der Fussgängerstreifen zwei Wochen später 100 m Richtung Gemeindehaus/Schulhaus wieder installiert. Am 20. Oktober feiert im Alterszentrum Rondo Otto Wälti seinen 100. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehört auch Landammann Ruth Gisi mit Staatsschreiber und Standesweibel.

Mit aufwendigen Sanierungsmassnahmen wird in der St. Jakobs Kapelle der Holzbock bekämpft und am 7. November mit einem Dankgottesdienst feierlich gefeiert, dass das bedeutende Walterswiler Kulturerbe über weitere Jahrzehnte der Nachwelt erhalten bleibt.

Seit dem Lothar Sturm (Dezember 1999) forstete die Bürgergemeinde mit 30‘000 Jungpflanzen die Schadenfläche wieder auf. Die Bevölkerung von Walterswil und Safenwil beteiligte sich im südlichen Wilwogwald daran und pflanzte über 400 Patenbäume.

2003

Am 28. April spektakulärer Bankomat-Raub an der Rothackerstrasse. Mit Hilfe eines Autos und einer Kette wird der Bankomat aus der Wand gerissen. Fluchtfahrzeug und Bankomat können im Oberaargau in einem Waldstück bei Wolfisberg BE sichergestellt werden. Die gestohlene Summe und der Sachschaden beläuft sich für die Raiffaisenbank auf mehrere zehntausend Franken.

Wie vor 60 Jahren feiern Katharina und Gustav von Arx-Schweizer am Muttertag, den 11. Mai, ihre Diamantene Hochzeit in der St. Josef Kirche Rothacker.

In den Sommerferien wird für die neue Kreisschule Safenwil-Walterswil das Erdgeschoss im Schulhaus in zwei Kindergartenabteilungen umgebaut. Offizielle Eröffnung der Kreisschule Safenwil-Walterswil mit einem Begegnungstag und einem Sternenmarsch am 22. August.

An der Rechnungsgemeindeversammlung sprechen 47 Stimmberechtigte den Kredit über Fr. 2'650'000.00 für das Hochzonenreservoir.

Die Kirchgemeinde der Pfarrei Sankt Josef schreibt laufs Jahr eine handgeschriebene Bibel (Markus-Evangelium) und stellte diese im Oktober für eine Woche aus.

Am 5. Dezember teilt der Kanton Solothurn mit, dass der Fussgängerstreifen beim Volg-Laden aus Sicherheitsgründen aufgehoben wird. Auf Ende des Jahres beendigt die Feuerwehr die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Safenwil.

2002

Die erste gemeinsame Jungbürgerfeier mit Safenwil findet statt.

Beim Jahreskonzert der Musikgesellschaft in der Mehrzweckhalle Walterswil wird Willy Müller für 50 Jahre aktives Musizieren geehrt.

Die Gemeindeversammlung vom 31. Mai sagt Ja zur gemeinsamen Kreisschule mit Safenwil.

Bereits traditionell findet für die Schulkinder das Ökumenische Sommerlager im Häbet-Chutz statt. Dass diese Woche bei den Kindern sehr beliebt ist, zeigt die Teilnehmerzahl, von 55 Schülern nehmen nämlich 41 am Lager teil.

Mit dem Zentrallager der Banner Batterie AG wird im Oktober feierlich der erste Betrieb im Industriegebiet Lischmatt eröffnet.

Ende Jahr gibt es folgende Ehrungen in der Feuerwehr: Franz Wilhelm mit 27, Severin von Arx mit 25 und Mario Schenker mit 24 Dienstjahren. Franz Wilhelm übergibt das Amt des Feuerwehrkommandanten an Roger Wilhelm.

2001

Anfangs Jahr fusionieren im Turnverein die Damenriege mit der Aktivriege.

Die Musikgesellschaft Safenwil-Walterswil übersteht eine heikle Zeit infolge Veruntreuung von Vereinsgelder durch den Kassier.
Wahlen: Wiederum Stille Wahlen im Gemeinderat. Yvonne von Arx wird als Gemeindepräsidentin bestätigt und Dr. Marcel Schenker als neuer Bürgergemeindepräsident gewählt.

Die Zivilschutzorganisation Safenwil-Walterswil schliesst sich der ZSO Uerkental an. Kurt Müller tritt nach 36 Jahren als Zivilstandsbeamter in den Ruhestand. Das Zivilstandswesen wird neu regional in Olten geregelt.

Kindergärtler und Primarschüler brillieren an der Schulschlussfeier mit dem Theaterstück «Die Teppichpiloten».

Trottoirausbau von der Safenwiler- bis zur Mööslistrasse.

Andreas Wehrli, Kantonspolizist im Aargau und auch Einwohner von Walterswil rettet bei einem Autobrand im Bözbergtunnel viele Menschenleben. Er erhält für diese Rettungstat ein Ehrendipiom der Carnegie Stiftung.

2000

Nach Umbau des Restaurant Sonne eröffnet Regina Kyburz anfangs Jahr die Sonnenbar.

In Ergänzung zum Krankenpflegeverein findet die Gründungsversammlung des Vereins Haushalthilfe im reformierten Kirchgemeindehaus statt.

Am 27. Mai feiert Marie Gloor Bolliger u.a. in Anwesenheit von Regierungsrätin Ruth Gisi am Sonnenweg ihren 100. Geburtstag.

Die Vision des Gemeinderates «Fusion mit Safenwil» löst im Herbst eine grosse Diskussion und einen riesigen Medienrummel aus, u.a. sind die Fernsehstationen DRS, Tele 24, Tele M1 und Tele Bern in Walterswil zu Gast. Das Ganze lässt auch den Regierungsrat des Kantons Solothurns nicht kalt und er kündet einen Besuch «ännet em Bärg» an. Am 11. September findet die Aussprache zwischen Gemeinderat und Gesamtregierungsrat mit Staatsschreiber und Mediensprecher im Gemeindehaus statt.

Der Regierungsrat verspricht Hilfe und man einigt sich darauf, bis auf Weiteres auf Fusionsgespräche mit Safenwil zu verzichten.

Nachdem «s’Räckhouderbeeri» am 31. Dezember 1999 zum erstenmal im Zofinger Tagblatt anonym Stimmung gegen den Gemeinderat und die Kommissionen machte, geht diese sogenannte Glosse Ende August sogar Chefredaktor Paul Ehinger zu weit.

Jahre 1950 - 1999

1999

Zusammenschluss der Zivilschutzorganisationen Safenwil und Walterswil.

Am Stephanstag fegt der Sturm Lothar über unser Land und richtet vor allem in den Wäldern gewaltige Schäden an. Im Gebiet des Ringweges in der Stierenweid und im Wylwogwald entwurzelt und knickt er den zwischen 60 bis 110 Jahre alten Fichtenbestand und damit etwa einen Siebtel des gesamten Waldbestandes (14.2 ha von 95 ha). Beim Hans Maurerplatz (neu Lotharplatz) liegen die Fichten bis 4 Meter hoch wie Mikados kreuz und quer übereinander. Die angefallene Holzkubatur entspricht annähernd zehn Jahresnutzungen. In der Folge vergrössert sich die Schadenfläche durch den Borkenkäfer auf 17.5 ha.

1998

Im Rahmen des Waldputztages im Kanton, ist die Bürgergemeinde mit den Schulkindern und den Lehrerinnen sehr aktiv. Die Aktion kann als Erfolg bezeichnet werden, wenn man angesichts der aufgespürten Abfallmenge von «Erfolg» sprechen kann. Als Fundgrube erwies sich der Wald neben der Mööslistrasse. Anlässlich des 75 Jahre Jubiläums des STV Walterswil wird die erste Flying Night durchgeführt. Heribert Taferner legt sein Amt als Bürgergemeindepräsident, welches er seit 1990 ausführte, nieder.

1997

Max Widmer, Gemeindepräsident, tritt auf Ende der Amtsperiode wieder ins zweite Glied zurück. Nach der Wahl mit fünf Kandidatinnen und drei Kandidaten nimmt Dr. Marcel Schenker seine Wahl in den Gemeinderat nicht an. Somit wird der Gemeinderat bis auf Rosmarie Thomi ausgewechselt und besteht ohne Quotenregelung neu aus je drei Frauen und Männern. Amtshalber übernimmt Vizepräsidentin Yvonne von Arx ad interim das Gemeindepräsidium. Es ist das erste mal in der Geschichte von Walterswil, dass eine Frau das höchste Amt bekleidet.

Über das Wochenende vom 23. – 25. Mai stellen im Gemeindehaus drei einheimische Künstlerinnen ihre Werke aus, nämlich Heidi Frey, Marie Morach und Anita Vogel.

1996

An der Generalversammlung der Raiffeisenkasse Walterswil-Rothacker wird über die Fusion mit der Raiffeisenbank Däniken-Gretzenbach abgestimmt. Mit dem Versprechen, dass die Bank in Walterswil nicht geschlossen wird, findet die Fusion mit 86 Ja zu 21 Nein Zustimmung. Es gibt viele traurige Gesichter.

Bei der Kilbi, die jedes Jahr am zweiten Wochenende im August stattfindet, ist wieder einiges los, Klassentreffen und Begegnungen mit Heimweh-Walterswilern. Beim ersten Kuhbingo in Walterswil benötigt die «schöne Arlette » genau elf Minuten, bis sie ihr Geschäft verrichtet hat.

Raubüberfall auf die Raiffeisenkasse. Mit einer Faustfeuerwaffe und einem Pickel versuchen die Räuber an das Geld zu kommen. Die Bankangestellte kann den Alarm auslösen und die Täter müssen ohne Beute flüchten. Zusammenschluss der Flying Elephants mit dem Turnverein.

1995

Am Dienstag, 16. Mai, besucht auf Einladung der Bürgergemeinde Alt Bundesrat Dr. Otto Stich unser Dorf. Im Schulhaus wird der hohe Gast von den Einwohnern und von den Jodlern herzlich begrüsst. Der Gast berichtet über Bundesfinanzen und Schuldenzinsen. Beim anschliessenden Apéro kann jedermann mit dem berühmten Solothurner sprechen. Am Eidg. Schützenfest in Thun erreichen unsere Feldschützen den Goldlorbeerkranz.

Das Amtsgericht Olten macht bei einem Landwirt einen Augenschein. Dem Bauern brennen dabei alle Sicherungen durch, schlägt er doch dem Exponenten der Gegenpartei mit voller Wucht einen Spazierstock mitten ins Gesicht. Dafür muss er zwei Tage hinter Gitter.
An der Bürgergemeindeversammlung vom 28. November wird Vinzenz und Trudi Schenker-Jäggi das Ehrenbürgerrecht verliehen. Mit Frau Grossenbacher-Gschwind in Basel hat Walterswil nun drei Ehrenbürger.

1994

Nach drei Jahren tritt Gemeindepräsident Rolf Gerber aus gesundheitlichen Gründen zurück. Hans-Peter Staub übernimmt als Vizepräsident das Zepter. Alt Ammann Max Widmer ist Kandidat für das höchste Amt und wird in stillen Wahlen gewählt.

1993

Der Club Flying Elephants (Inlinehockey) wird gegründet.
In der römisch-kath. Kirchgemeinde werden die Wahlen irrtümlich versäumt. Sie «glaubten», die Beamten könnten in stiller Wahl gewählt werden.

Fassadensanierung der St.Jakobs-Kapelle.

1992

Die Strassen erhalten offizielle Namen. Viel zu reden geben die Walterswilerstrasse und auch die Rothackerstrasse. Die Einwohnergemeinde und die ev.-ref. Kirchgemeinde legen ihre Wahlbüros zusammen. Die SBB Haltestelle Walterswil-Striegel erhält einen Billettautomaten. Die Sonnenwirtin Anne-Rosa Ruepp verstirbt nach einem tragischen Verkehrsunfall vor ihrem Restaurant.

1991

Der Haussegen im Dorf hängt schief. Die Turbulenzen zwischen FDP und SP einerseits und der CVP andernseits sind so stark, dass der Gemeindepräsident Heinz Rüegg und drei Gemeinderäte das Handtuch werfen. Rolf Gerber von der FDP übernimmt in Stillen Wahlen neu das Präsidium.

Einmietung der Feldschützen Walterswil in der Schiessanlage Studenweid Däniken.

1990

Ein Schweizergardist wird Polizist, Daniel Wicki wird in Solothurn brevetiert. Am 26. August findet die Einweihung des neuen reformierten Kirchgemeindehauses an der Rothackerstrasse und am 1. September die offizielle Einweihung des Alterszentrum Rondo in Safenwil statt. Walterswil ist prozentual zur Einwohnerzahl am Alterszentrum beteiligt.

1989

Der erste Teil des Trottoirs von der Engelbergstrasse bis zum Gemeindehaus ist fertig erstellt. Die zweite Etappe, von der Raiffeisenkasse bis zum reformierten Kirchgemeindehaus ist im Bau. Die letzte Etappe wird von der «Bally-Garage» bis zum Restaurant Sonne erstellt.

1988

Die Gemeindeversammlung spricht im Dezember einen Kredit von 2.9 Millionen Franken für den Umbau der Mehrzweckhalle. Am gleichen Abend wird Anton Müller nach elf Jahren als Feuerwehrkommandant geehrt und verabschiedet. Sein Nachfolger ist Franz Wilhelm.

1987

Im Rahmen des Dorffestes übergeben Gemeindeammann Heinz Rüegg und Werner Aeschlimann, Präsident der Bau und Schulkommission das neue Schulhaus und das neu renovierte Gemeindehaus feierlich seiner Bestimmung. Walterswil ist die erste Gemeinde im Kanton Solothurn mit einer Sektionschefin, Rita Schenker wird in dieses Amt gewählt.

1986

Regulierung der Kantonsgrenze Solothum–Aargau. Im Bereich der Bösmatt (Fritz Safenwil) folgt die Kantonsgrenze neu den Parzellengrenzen. Unser Dorf wird um 2719m2 kleiner; es hat 448 ha, davon sind 154 ha Wald. Im Jahre 1945 hatte Walterswil noch 554 ha, davon waren 163 ha Wald.
Am 8. November konnte das neue Schulhaus mit einer kleinen Feier der Schuljugend übergeben werden. Die eigentliche Einweihung findet im nächsten Jahr mit einem Dorffest statt. Das alte Schulhaus wird zu einem Gemeindehaus umgebaut.

Am 27. Juni fand der Spatenstich für das Kabelfernsehen statt.

1985

Am 27. September fand der Spatenstich für ein neues Schulhaus statt. Auf Wunsch vieler Bürger wurde anlässlich einer Turmrenovation unserer Kirche eine Uhr eingebaut; diese wurde durch Spenden von der Bevölkerung, der Gemeinde und Institutionen finanziert.

1984

Die Schützengesellschaft und der Schiessverein haben sich als «Feldschützen Walterswil» zusammengeschlossen. Die ehemaligen Rivalen werden nun gemeinsam gute Resultate schiessen und die Kameradschaft pflegen.

1983

Die Viehzählung ergab folgendes Resultat: Rindvieh 596, Pferde 3, Schweine 2081, Schafe 9, Gänse 1, Ziegen 10, Hühner 3992, Bienenvölker 25. Als Vergleich ergab die Viehzählung 1941: Rindvieh 395, Schweine 95, Pferde 30, Ziegen 24, Bienenvölker 156.

1981

Die Raiffeisenkasse bezog ihren eigenen Bank-Neubau. Die Kunden mussten sich nun umgewöhnen; bis jetzt wurden die Geschäfte in der guten Stube, zu Hause bei Alois und Ida von Arx (Verwalter), abgewickelt.

1978

Safenwil genehmigte den Abwasservertrag mit Walterswil. Die Kanalisation von Walterswil wurde an die von Safenwil (ARA Kölliken) angeschlossen. Dieser Vertrag ist ein Beispiel gutnachbarlicher Zusammenarbeit.

Am Eidg. Turnfest in Genf wurden unsere Turner Schweizermeister im Korbball.

1977

In den Wäldern von Walterswil und Schönenwerd wurden Hirsche gesehen. Die Tiere waren wieder eingewandert, nachdem sie bereits auf der Liste der ausgestorbenen Tierarten aufgeführt waren.

1974

Unser Dorf erhielt einen Kindergarten. Er wurde in der Küche der Mehrzweckhalle eingerichtet.

1973

Einweihung der neuen Mehrzweckhalle; sie wurde offiziell der Schuljugend und den Ortsvereinen zur Verfügung gestellt. Über die Wochenenden vom 29./30. Juni und 6./7./8. Juli wurde ein grosses Dorffest durchgeführt. Der Reingewinn war für die Bestuhlung und die Bühne in der neuen Mehrzweckhalle bestimmt.

1971

Die Einwohnergemeinde-Versammlung beschloss die Einführung des Frauen- Stimm- und Wahlrechts und den Kauf eines Feuerwehrautos.

1970

Lehrer Walter Grossenbacher trat in den Ruhestand. 45 1/2 Jahre führte er in Walterswil die Unterstufe. Zeitweise unterrichtete er über 50 Kinder. Nach langer mühsamer Vorarbeit beschloss die Einwohnergemeinde Walterswil eine Mehrzweckhalle zu bauen.

1969

Das Frauen-Stimm- und Wahlrecht in der röm.-kath. Kirchgemeinde wurde eingeführt. Erstmals bekleidete eine Frau das Amt des Aktuars der röm.- kath. Kirchgemeinde, Frl. Agnes Schenker.

1967

Das bisherige «Milchhüsli» im Rothacker wurde geschlossen. Der Milchausschank erfolgte im VOLG-Laden. 1 Liter kostete Fr. –.69.

1966

Nach 90 Jahren Familieneigentum wurde der Gasthof Engel im Rothacker verkauft. Die Kehrichtabfuhr wurde eingeführt; der «Güsel» wurde in Olten verbrannt.

1965

Umbau des Pfarrhauses; heute ist es ein Schmuckstück in unserer Gemeinde.

Kauf der Sarner Altäre

Am 10. November 1965 fand eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung statt. Unter den Anwesenden war auch H. H. Domherr Dr. Jakob Schenker aus Solothurn, ein Walterswiler von der Höhle. Die Verhandlungen mit dem Frauenkloster Sarnen und dem Kloster Engelberg ergaben einen Kaufpreis von Fr. 15’000.– plus Fr. 15’000.– für den Transport, die Aufstellung und die Restauration. Die Denkmalpflege macht der Kirchgemeinde Walterswil folgendes Angebot: Die Kirchgemeinde leistet einen einmaligen Betrag von Fr. 10’000.–; den Rest von Fr. 20’000.– übernimmt die Denkmalpflege des Kantons und des Bundes. Die neuen Altäre kommen unter eidg. Denkmalschutz. Alle stimmten dem Kauf zu. Für unsere einfache Biedermeier- Landkirche sind diese barocken Altäre eine grosse Bereicherung.

1963

Jetzt waren bei den beiden «Milchhüsli» in Walterswil und Rothacker gekühlte Rohmilch, dazu die meisten Milchprodukte erhältlich. Die Sammelstellen waren täglich von 18.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.

1962

Lehrer Karl von Burg trat infolge Erreichung der Altersgrenze nach 42 Dienstjahren in Walterswil vom Schuldienst zurück.

1960

wurde die längst nötige Aussenrenovation der Kapelle in Walterswil durchgeführt. Das Türmchen erhielt eine Kupferbedachung.
Da in nächster Zeit mit dem Bau der Autobahn begonnen werden sollte, welche auch unsere Gemeinde streifen wird, fand eine Orientierungsversammlung im Schulhaus über eine eventuelle Güterregulierung in Walterswil statt.

Unsere Gemeinde zählte laut der eidgenössischen Volkszählung vom 1. Dezember 570 Seelen. Das Dorf bestand aus 105 Häusern mit 133 Haushaltungen.

1959

wurde die dritte Schule errichtet. Das Gemeindezimmer wurde in ein Schulzimmer umgebaut. Auf dem Friedhof wurde das alte, morsche Steinkreuz durch ein neues von Bildhauer Schibler in Olten ersetzt.

1956

wurde innerorts die Verbreiterung und Teerung der Hauptstrasse durch den Staat durchgeführt. Im VOLG-Laden wurde eine Tiefkühlanlage eingerichtet.

1954

Die Elektrifikation der Glocken in der Pfarrkirche wurde durchgeführt.

1953

Die Gemeinde beschloss den Anschluss an die Grundwasserversorgung der Gemeinde Däniken und Erstellung eines neuen Reservoirs. Kosten 308’000 Franken. Da unsere Gemeinde immer an Wassermangel litt, hatte man schon 1945 den Anschluss an die Wasserversorgung von Dulliken durchgeführt und zwar durch eine provisorische oberirdische Leitung, welche aber im Winter wegen Frostgefahr immer entleert werden musste. 1947 wollte die Gemeinde eine Quelle in der eigenen Gemeinde fassen (Bösmatt). Leider war sie nicht als Trinkwasser geeignet. 1948 führte die Gemeinde im Gebiet der Winterhalde Grundwasserbohrungen durch (Alpmatt). Es gab Kosten, aber kein Wasser, 1951 nahm die Gemeinde Verhandlungen mit Safenwil auf. Das Projekt zerschlug sich an den zu hohen Forderungen der Nachbargemeinde. 1948 suchte Däniken Grundwasser südwestlich des Dorfes und fand auch solches in grosser Menge. Grod und Walterswil wurden eingeladen, gemeinsam mit Däniken ein Pumpwerk zu erstellen. Walterswil beschloss nun diesem Gemeinschaftswerk beizutreten.

1952

Durchführung der Kanalisation, Strecke Schulhaus-Walterswil und Lischmatt.

1950

folgte die Aussenrenovation nach Eindecken des Kirchturmes mit Kupferblech, Erstellung eines Gerätemagazines auf dem Friedhof.

Nach der eidg. Volkszählung betrug die Einwohnerzahl in Walterswil 547 Seelen. (1850 zählte Walterswil 448 Seelen.)

Jahre 1800 - 1950

1949

erfolgte die Innenrenovation der Pfarrkirche durch Stukkateur A. Griessel aus Zug.

1948

wurde die durch unsere Gemeinde angeregte Haltestelle Walterswil-Striegel dem Verkehr übergeben.

1947

verkehrte erstmals der Autokurs Rothacker–Schönenwerd für die Bally- Arbeiter. Durch die landwirtschaftliche Genossenschaft wurde im Rothacker ein VOLG-Laden eröffnet. erfolgte die Innenrenovation der Kapelle in Walterswil. Die kantonale Kunstkommission leistet an die Restauration des beachtlichen Barock-Altares einen Beitrag von 600 Franken.

1945

erfolgte die Elektrifikation der Bahnstrecke Zofingen–Aarau (Länge 21km), welche für uns eine viel dichtere Zugfolge brachte.

1941

Die Gemeinde erhielt via Staatsarchiv ein neues Gemeindewappen. (Schlagbaum mit Wachholderzweig.)

1937

wurde die reformierte Vereinigung Walterswil an die Kirchgemeinde 0lten angeschlossen.

1932

Einweihung einer neuen Kirchenorgel. Kosten 10 000 Franken. Bau der Post durch Posthalter Anton Schenker (sie stand westlich der heutigen Post).

1925

Gründung der reformierten Vereinigung in Walterswil durch Pfarrer Brändli in Safenwil.

1924

Umwandlung der Postablage in ein Postbureau.

1915

Das elektrische Licht hielt Einzug in der ganzen Gemeinde durch die Gründung der Elektra Rothacker-Grod. Das Licht wurde zuerst im Rothacker und in der Lischmatt und nachher im Hennenbühl eingerichtet. Ein Jahr später folgten Gullachen und Schürli.

1911

Gründungsjahr der Darlehenskasse Walterswil-Rothacker.

1907

wurde die erste Orgel in unsere Kirche für 1’810 Franken gekauft. Die Gemeinde erstellte eine Wasserversorgung. Fassung im Mattenthal (Fluhweid) durch 19 Meter langen Stollen. Sie lieferte 60 Liter in der Minute. (Vorher besassen die meisten Häuser einen Sodbrunnen.) Die Errichtung einer 2. Arbeitsschule wurde beschlossen.

1905

wurde die Gesamtschule getrennt, die Lehrerwohnung in ein Schulzimmer umgebaut und aus der Heubühne entstand ein Gemeindezimmer. Privat wurde durch die Gebrüder Leimgruber das elektrische Licht im Dorfteil Walterswil eingerichtet.

1899

kam als dritte Steuer noch die Kirchensteuer dazu. Ertrag 457 Franken.

1895

mussten die Walterswiler erstmals Staatssteuer bezahlen.

1878

Nachdem nun die Post auf der Station Safenwil abgeholt werden konnte, wurde unser Dorf vom Zustellgebiet von Däniken abgetrennt und wieder eine Postablage im Rothacker errichtet. Täglich fand eine Postzustellung statt.

1877

erfolgte die Eröffnung der Nationalbahn, (Strecke Aarau-Zofingen), welche aber bald in Konkurs ging und die anliegenden Gemeinden in schwere finanzielle Nöte brachte.

1874

wurde das Stift Schönenwerd von der Regierung aufgehoben. Dadurch wurde Walterswil eine selbständige Pfarrei und konnte nun seinen Pfarrer selber wählen. Bis jetzt stand das Wahlrecht über den Pfarrer dem Stift zu. Der allgemeine Schulfonds des Kantons bezahlte der Pfarrgemeinde Walterswil die Summe von Fr. 40 800.– damit sie sich vom Stift loskaufen konnte. Die Pfarrbesoldung war von jetzt an Sache von Walterswil und nicht mehr des Stiftes.

1872

wurde die erste Gemeindesteuer beschlossen mit einem Ertrag von 700 Franken.

1862

wurde durch J.V. Schenker, Ammann im Hennenbühl, die untere Kiesgrube eröffnet (sogenannte Druckligrube).

1866

wurde die heutige reformierte Kirche in Safenwil erbaut, wo die Protestanten unseres Dorfes den Gottesdienst besuchen.

1857

starb durch Ersticken beim Unglück im Hauensteintunnel: Kaspar Lorenz, Weber, von Rothacker, im Alter von 40 Jahren.

1856

wurde die Bahnstrecke Olten–Aarau eröffnet. Vorher besorgte die Postkutsche den Post- und Personenverkehr. Den Postfuhrdienst auf der Strecke Olten–Aarau hatte vorher Obermüller Viktor Troxler in Aarau besorgt.

1854

wurde ein neues Schulhaus im Rothacker erbaut (jetziges Gemeindehaus). Bis zum Bezug dieses Schulhauses (das alte musste zuerst abgerissen werden) wurde im Tanzsaal des St. Urs und Viktor in Walterswil Schule gehalten. Das neue Schulhaus enthielt ein Schulzimmer im ersten Stock mit 8 Kreistischen. Unten im Parterre waren Lehrerwohnung und Arbeitsschulzimmer. Daneben befand sich der Kuhstall und darüber die Heubühne.

1851

wurde die Postablage im Rothacker wieder aufgehoben und der Poststelle Däniken zugeteilt, welche unser Dorf täglich einmal zu bedienen hatte. Die Gemeinde eröffnete die erste Arbeitsschule und wählte als erste Arbeitslehrerin: Katharina Schibler, Näherin im Rothacker.

1849

Das Postwesen wurde eidgenössisch. Es wurde eine Postablage Rothacker erwähnt mit Urs Josef Schibler als Ablagehalter.

1847

wurde die Ziegelhütte in ein Armenhaus umgebaut, bestimmt für sechs Familien mit einem grossen Webkeller für acht Webstühle berechnet.

1841

Bau des Pfarrhauses durch die Handwerker aus dem Dorfe, nach den Plänen von Baumeister Felber in Solothurn, um die Summe von 4 000 Franken.

1840

wurde bei Dionys Schenker im Rothacker die erste Postablage errichtet. Als provisorisches Pfarrhaus wurde das alte Wohnhaus des Pintenschenks, Urs Josef Schibler zum Zins von 90 Livres gemietet (heute Haus v. Kasimir Schibler, alt Ammann).

1839

wurde die obere Kiesgrube eröffnet (heute Turngrube). Sie lieferte die Steine zum Kirchenbau. Die Kirche wurde in diesem Jahre erbaut.

Am 15. Dezember hielt Stiftskaplan Josef Georg von Burg den ersten sonntäglichen Gottesdienst. Erbauer der Kirche war Baumeister Hürsch in Zofingen. Baukosten der Kirche 11154 Franken.

1835

erbaute die Gemeinde auf dem Rothacker eine Ziegelhütte. Diese lieferte Ziegel und Kalk für die neue Kirche. Die Ziegelhütte wurde später in ein Armenhaus umgebaut (heute Haus von Eduard Schenker, Schreiner).

1832

Die schulpflichtigen Kinder mussten wie bis anhin im Sommer nur am Sonntag in die Schule gehen. An Werktagen war keine Schule. Da mussten die Kinder auf dem Felde helfen.

1830

Aus dem Schultheissenamt Olten, wurde nun das Oberamt Olten-Gösgen. Bis 1843 war der Sitz des Oberamtes nun in Niedergösgen, nachher in Olten. In den Jahren 1830/31, in der Zeit der sogenannten Ausgleichsbewegung im Kanton Solothurn, als es galt, die Herrschaft der Aristokraten in Solothurn zu stürzen, stand auch ein Bürger unserer Gemeinde in den vordersten Reihen auf geachtetem Posten. Es war dies Dionys Müller vom Rothacker. Er war längere Zeit Mitglied des grossen Rates, Oberamtmann von Gösgen und Schirmvogt des Stiftes von Schönenwerd (wohnte im Rothacker).

1829

Geldsammlung im ganzen Kanton. Ergebnis 6 888 Livres.

1824

Im Dorf wird eine Geldsammlung zum Bau einer Kirche durchgeführt. Sammelergebnis 2 516 Livres (alte Franken).

1818

Die beiden bisher getrennten Ortschaften Walterswyl und Rothacker wurden zu einer Gemeinde verschmolzen unter dem Namen Walterswyl. Sie verpflichteten sich, ihre Gemeinde-Anstalten zu vereinigen und gemeinschaftlich einen Schul- und Armenfonds zu bilden.

Jahre 1200 - 1799

1799

zur Zeit der Helvetik hiess der Lehrer wiederum Johannes Schibler von Rothacker. Er war 55 Jahre alt, verheiratet und hatte 7 Kinder. Er war bereits 14 Jahre lang Schullehrer. Vorher war er Landarbeiter gewesen und betrieb ein Handwerk. Die Schule besuchten 33 Kinder. Sie war in 3 – 4 Klassen eingeteilt. Der Unterricht dauerte täglich 5 Stunden. Das Schulhaus war Eigentum des Lehrers. Lohn: 35 Gulden.

1776

anerbot sich ein Herr Oberst Schwaller in Solothurn 6'000 Gulden für die Errichtung einer Kirche in Walterswil zu stiften. Da man sich aber über den Stand der Kirche nicht einigen konnte, zog Oberst Schwaller sein Anerbieten zurück.

1771

stiftete der regierende Schultheiss von Solothurn, Franz Viktor Augustin von Roll und seine Ehefrau 1000 Pfund zum Wohle der Schule in unserem Dorfe. Daraus wurde dann vor allem der Lehrerslohn bestritten. Die Gemeinde musste sich verpflichten, einen im Schreiben, Lesen und in der christlichen Lehre bewanderten Schulmeister anzustellen. Er musste die Kinder von Martini (11. November) bis Ostern unterrichten. Täglich hatte er mit den Kindern ein Vaterunser für die Stifter zu beten.

1766

wurde die Striegelstrasse gebaut, welche vorher sehr schmal war. Da die Walterswiler an die Strasse nichts bezahlten, wurde sie möglichst von der Kantonsgrenze weggenommen, damit sie kein Wirtshaus an die Strasse bauen konnten.

1764

Der erste mit Namen erwähnte Schulmeister im Rothacker hiess Johann Schibler. Er bezog einen Jahreslohn von 3 Gulden. Pro Kind erhielt er täglich 1 Scheit Holz und wöchentlich einen halben Batzen. Der Schulmeister unterrichtete die Kinder von Walterswil, Rothacker, Lischmatt, Hennenbühl, Gullachen, Krähenthal, Krummacker, Kriesenthal und Grod. Hier wurde Rothacker als Ortschaft erwähnt.

1744

wurde von der Regierung das «Lismen» der Männer verboten, was im Niederamt grosse Mode war. Die Verordnung erfolgte, weil man befürchtete, dass die Männer sonst einen krummen Rücken bekämen und zum Militärdienst untauglich würden.

1734

war die Kapelle fertig erstellt. Zu Ehren des Stifters wurde sie dem hl. Jakobus geweiht. Der ganze Bau kam auf 714 Gulden zu stehen.

1732

entschloss sich Josef Schibler, Wirt im St. Urs und Viktor in Walterswil, den Willen seines verstorbenen Bruders zur Ausführung zu bringen und mit dem Bau der Kapelle zu beginnen.

1725

wurde für den Bau einer Kapelle in Walterswil von dem wohl schon schwerkranken Jakob Schibler 500 Gulden gestiftet.

1720

ertrank in der Aare: Peter Jäggi, aus der Lischmatt, Pfarrer zu Schönenwerd und später in Starrkirch.

1690

Damals erhielt der St. Urs und Viktor in Walterswil sein Tavernenrecht. Tavernen hatten die Berechtigung die Gäste mit Speise und Trank zu bewirten und dieselben zu beherbergen.

1664

Der Kirchweg für die Walterswiler wurde länger, fand doch damals die Grundsteinlegung der 2. Kirche von Gretzenbach an ihrem heutigen Standort statt. Sie steht an Stelle einer römischen Villa, welche zum Teil 1912 ausgegraben wurde.

1653

wütete der Bauernkrieg. Unter den Rädelsführern, welche mit einer Busse von 100 Kronen belegt wurden, war ein Melchior Schibler von Walterswil, «der ein Fähnrich gewesen und des Rats Briefe geöffnet hat».

1639

erhielt Safenwil den ersten Lehrer. Vorher gingen die Safenwiler nach Walterswil in die Schule. Somit wurde schon vor 1639 in Walterswil drunten zeitweise Schule gehalten, wohl in einer grossen Bauernstube.

1623

Walterswil kam mit dem Werderamt als ein Bestandteil der Herrschaft Gösgen an das Schultheissenamt Olten. An Stelle des Landvogtes von Gösgen trat nun der Schultheiss von Olten, welcher in Walterswil zu befehlen und regieren hatte.

1622

wurde in einer Jahrzeit der Dorfteil Lischmatt erwähnt.

1612

stiessen wir in einer Urkunde erstmals auf den Namen Rotenacker, welcher nun einen Dorfteil bezeichnete.

1598

Noch immer war Rothacker kein Dorf. Aber sein Name trat als alter Flurname zur Bezeichnung von Landstücken auf und hiess «Rottenacker».

1539

wurde Walterswil kirchlich von Olten wieder abgetrennt und der Stifts-Pfarrei Gretzenbach zugeteilt. Genau 300 Jahre verblieb Walterswil als «Obere Gemeinde» im Pfarrei-Verband Gretzenbach. Als die Walterswiler nach Gretzenbach kirchgenössig wurden, stand noch keine Kirche im Dorfe Gretzenbach, sondern nach der Überlieferung in der Weid. Walterswil, seit frühesten Zeiten kirchgenössig an das Chorherrenstift in Zofingen, wurde also nach Aufhebung desselben 1528 an Olten angeschlossen. Grund: Weil das Stift Zofingen auch die Kollatur (Kirchensatz) von Olten inne hatte.

Nach der Stiftsaufhebung kam die Kollatur an Bern. 1539 erhält das Stift zu Schönenwerd von Bern, durch Tausch von Kirchensätzen, die Kollatur zu Olten und mit dieser kam Walterswil an das Stift Werd. Dieses teilte nun Walterswil der Kirchgemeinde Gretzenbach zu.

1528

kam die Reformation. Zofingen wurde reformiert. In Zofingen blieben fünf Chorherren beim alten Glauben. Sie wurden ausgekauft und verliessen die Stadt. Der neue Gottesdienst wurde nicht sehr würdig eingeführt. In blinder Wut drang eine Menschenmenge in die Kirche. Die drei grössten Bilder wurden heruntergerissen, in den Stiftshof getragen und verbrannt. Die übrigen Bilder schleppte das Volk auf die Schützenmatte und liess alles in Feuer aufgehen. Es gelang besonnenen Bürgern, die aufgewühlte Menge davon abzuhalten, auch das Getäfer und Holzwerk in der Kirche abzureissen und zu zerstören. Nicht nur an den Sonntagen, sondern auch an drei Wochentagen musste nun gepredigt werden, damit die neue Lehre rasch in Kopf und Herz eindringe. Aber die Walterswiler hatten harte Schädel und blieben beim katholischen Glauben. Sie wurden noch im gleichen Jahre der Pfarrei Olten angeschlossen.

1524

gab es einen Kirchenstreit zwischen Zofingen und Walterswil eines Fasnachtshuhnes wegen. Als Kirchensteuer hatte jeder Walterswiler jährlich ein fettes Huhn ins Stift nach Zofingen zu bringen. Da die Walterswiler diese Abgabe verweigerten (weil sie das Huhn lieber selber essen wollten), wurden sie vor Gericht zur Weiterbezahlung verurteilt.

verzichtete die Regierung in Solothurn auf den «Fall» in Walterswil. Das heisst: Starb bis jetzt ein Leibeigener, zog der Herr dessen Vermögen an sich. Es war dies das sogenannte Heimfallrecht. In den spätern Zeiten begnügte er sich mit dem Besthaupt, das heisst, er nahm bloss das wertvollste Stück Vieh, wenn kein Vieh da war, das schönste Kleid oder das beste Bettlaken.

1516

schlichtete der Probst von Schönenwerd einen Zehntenstreit zwischen dem Stift Zofingen und Hans Grätzinger, dem Leutpriester zu Dulliken. Der Schiedsspruch lautete: Da wo Wasser vom Grat (Engelberg) gegen Zofingen und Walterswil rinnt, da gehöre der Zehnten nach Zofingen. Da aber, wo das Wasser nach Dulliken rinnt, da gehöre der Zehnten nach Dulliken. Die Ebene aber, auf dem Engelberg, damals Endiberg genannt, sollen beide Parteien «glichlig teylen». Die Grenzen der beidseitigen Zehnten fielen also genau mit den heutigen Kantonsgrenzen zusammen. Auch tritt uns in dieser Urkunde erstmals der Name Gollach (heute Gullachen) entgegen.

1498

Als der Schwabenkrieg drohte, baute Solothurn das zerstörte Schloss Niedergösgen wieder auf. Es war 1444 durch die Berner und Solothurner zerstört worden, weil Thomas von Falkenstein zu den Österreichern hielt. Solothurn verlegte den Landvogteisitz nun auf Schloss Gösgen, wo er jedoch nur bis 1798 verblieb, weil damals die Franzosen das Schloss erneut zerstörten. 78 Landvögte lösten einander in ungefähr 6jährigem Turnus ab, (wie mancher Walterswiler wurde in dieser Zeit wohl vor den Landvogt zitiert?) bis der letzte 1798, als die Franzosen ins Land einbrachen, flüchtete.

1481

wurde der Kanton zusammen mit Freiburg in den Schweizerbund aufgenommen und die Walterswiler wurden Schweizerbürger. Kirchlich gehörte Walterswil immer noch zum Stift St. Mauritius in Zofingen.

1465

Damals verkaufte Adrian von Bubenberg, der Held von Murten, das Schloss Wartenfels (Lostorferschloss) an Solothurn. Solothurn setzte nun einen Landvogt auf das Schloss Wartenfels, welcher 33 Jahre über unser Dorf regierte.

verkaufte der schwer verschuldete Thomas von Falkenstein die reiche Herrschaft Gösgen (vom Klosbrunnen bei Aarburg bis zur Linde bei Aarau) für 8200 Gulden an Solothurn. Dabei kam Walterswil mit der Kastvogtei Schönenwerd ebenfalls an Solothurn. Bis jetzt waren also die Walterswiler Österreicher gewesen, nun aber Solothurner geworden.

1415

An die damals erfolgte Eroberung des Kantons Aargau durch die Berner erinnern noch 16 Grenzsteine in unserer Gemeinde, welche auf der Aargauerseite einen Bernerbär tragen.

Damals fielen auch die beiden Wartburgen den Bernern in die Hände. Sie wurden von Rudolf von Hallwyl mit Hilfe einer Besatzung aus den zur Herrschaft gehörenden Dörfern am Engelberg verteidigt. Es ist daher anzunehmen, dass auch Männer aus unserer Gemeinde an der Verteidigung der Wartburgen teilgenommen haben.

1383

Nachdem schon 1379 der Ritter Werner von Büttikon die Wartburgen (heute Sälischlössli) an den Grafen von Hallwyl verkauft hatte, samt den dazugehörigen Gutshöfen Wartberg (Wartburghöfe) und Endiberg (Engelberg), verkaufte 1383 die Witwe des unterdessen verstorbenen Ritters Werner von Büttikon, Anna Kerro, auch noch den 3. Gutshof, nämlich den Münchensberg (heute Münchisberg) an Rudolf von Hallwyl, da er ihr persönliches Eigentum war.

Rothacker existierte damals noch nicht, sondern nur der Gutshof Münchisberg und das Dorf Walterswil.

1373

verschenkte Graf Rudolf von Neuenburg, Herr zu Nidau und Froburg, den Brüdern Ulrich und Rudolf von Büttikon für geleistete Dienste einen Acker im Kreiiental (heute Krähental).

Die Edlen von Büttikon waren Dienstmannen der Froburger und sassen als Nachfolger der Edlen von lfental lange Zeit auf den beiden Wartburgen.

1360

Um diese Zeit regierte auf dem Schloss Göskon (Gösgen) die berüchtigte Adelheid. Sie plagte das Stift Werd, wo sie nur konnte. Unter anderm klagte das Stift Werd gegen Adelheid von Göskon, dass sie den Wengerberg zu Walterswil (heute Wengi) abholzen und ausreuten liesse, trotzdem er dem Stift gehörte.

1344

verkaufte Ulrich von Zofingen, Burger zu Aarau, dem Probst Johann von Büttikon und dem Kapitel zu Werd 61/2 Schupposen Land und ein Gut im Dorf und Bann zu Walterswyl. Alles Stifts-Erblehen und ein Eigengut von 2 Schupposen um 29 Mark Silber, Zürcher Gewicht und ein Pfund neuer Pfennige.

Eine Schuppos umfasst etwa 15 Jucharten Land.

1304

wurde durch das Stift Zofingen in Safenwil die St. Ulrichskapelle erbaut, worin ein Leutpriester aus Zofingen Gottesdienst hielt, bis die Safenwiler mit den Leuten von Walterswil nach Zofingen in die Kirche gehen mussten. Bald nach der Reformation verfiel die Kapelle und wurde abgetragen.

1283

Damals verkaufte Ulrich, genannt Burrert, ein Bürger von Zofingen, dem Stift Werd einige Güter in Walderswile, genannt Sacherta (heute heisst es Sackern).

1265

Aus diesem Jahr datiert wohl eine der ältesten Urkunden unseres Dorfes. Damals regierte Gerhard ll. auf Schloss Gösgen. Er erhob als Vogt des Stiftes Werd eine übermässige Vogtsteuer, masste sich die Rechte des Probstes an und drang mit Gewalt in die Häuser der Chorherren ein. Auf Anordnung von Rudolf von Habsburg, damals Landgraf im Elsass, musste er dem Stift Schönenwerd den angerichteten Schaden vergüten. Dies geschah durch Abgabe von Landstücken, unter anderem auch im Hennenbühl.

1200

Um diese Zeit gründete ein Froburgergraf das Chorherrenstift Zofingen. In diesem Stift lebten 12 Chorherren unter der Leitung eines Probstes. Bis zur Reformation waren die Walterswiler nach Zofingen kirchgenössig.

vor 1200

Aus der Zeit vor 1200 sind uns bis heute keine Urkunden bekannt, in welchen unser Dorf direkt erwähnt wird.