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Was gehört nicht in die Kanalisation?
Was wir in Waschbecken, Klosetts, Bodenabläufen und Einlaufschächten beseitigen, muss durch kilometerlange Kanäle und über Pumpwerke in die Abwasserreinigungsanlage (ARA) gespült werden.
Kanalisation und ARA, die wohl wichtigsten Einrichtungen im Dienste der Hygiene und des Gewässerschutzes, sind für uns zur Selbstverständlichkeit geworden. Sie werden jedoch oft gedankenlos missbraucht nach dem Motto
"aus den Augen - aus dem Sinn"
So gelangen viele Fest- und Schadstoffe in die Kanalisation, wo sie zum Problem für den Betrieb des Kanalisationsnetzes und der Pumpwerke werden oder gar den Reinigungsprozess in der ARA stören.
Die Abwasserinfrastrukturen sind vor allem für die Ableitung und Reinigung der häuslichen und industriellen Abwässer gedacht. In der letzten Zeit stellen die Verantwortlichen vermehrt fest, dass verschiedene Gegestände, welche der Kehrichtabfuhr oder einer anderen Entsorgungsstelle zugeführt werden müssten, aus Bequemlichkeit in die Kanalisation entsorgt werden. Mit grossem Aufwand muss dann das Bauamt- und Kläranlagepersonal die Leitungen, Pumpen und Maschinen vom Unrat befreien. Die Kosten für Reinigung und Unterhalt der Abwasseranlagen belasten uns alle. Helfen Sie mit, diesen Mehraufwand zu vermeiden und damit Kosten zu sparen.
Zur Erinnerung weisen wir wieder einmal darauf hin, was nicht in die Kanalisation gehört, sondern der Kehrichtabfuhr oder einer anderen Entsorgungsstelle zugeführt werden muss:
Verpackungen Wegwerfwindeln Slipeinlagen und Kondome Wattestäbchen Zigarettenstummel Kleintierstreu Alt- und Maschinenöl Verdünner und Benzin Giftstoffe und Chemikalien Speise- und Fritieröl Speisefett Abfall Laub Sand und Kies Mörtelreste und Zementwasser Farben und Lacke Medikamente Schlacht- und Blutabfälle
Nur Fäkalien und Toilettenpapier dürfen im WC entsorgt werden. Alle anderen Feststoffe gehören in die Kehrichtabfuhr. Farben- und Lackreste können Sie der Sonderabfallsammlung, in Verkaufsgeschäften oder Drogerien kostenlos zurückgeben. Bitte beachten Sie unseren Abfallkalender. Wenn Sie fragen haben, wenden Sie sich an die Gemeindeverwaltung, diese hilft Ihnen gerne weiter.
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